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Psychose & Schitzophrenie Warum Psychoedukation helfen kann ?   Psychische Erkrankungen werden oft verleugnet , - man will es einfach nicht wahr haben und sieht das vielleicht auch selber überhaupt nicht so wie es einem vorgelegt wird. Doch was weis man denn wirklich von dieser Erkrankung wenn man sich damit nicht auseinander setzen möchte ? In unserer Gesellschaft wird heutzutage das Wort "Integration" und “Inklusion" ganz groß geschrieben. Doch von psychischen Erkrankungen will dennoch kaum einer etwas wissen, beziehungsweise etwas damit zu tun haben. Ich werde oft gefragt, - warum sollte man sich den damit beschäftigen ? Ich frage mich daraufhin nur , - warum denn nicht ? Wenn Sie eine körperliche Erkrankung haben (z.B Grippe, -Herzinfarktrisiko, Diabetes) , dann informieren Sie sich doch auch darüber. Sie informieren sich womit Sie es hier genau zu tun haben und wie Sie akute Zustände vermeiden können (z.B. vermeiden vom diabetischem Koma, - oder Maßnahmen ergreifen um das Herzinfarktrisiko zu senken).   Auch bei psychischen Erkrankungen kann es genauso hilfreich sein, sich darüber zu informieren und sich damit auseinander zu setzen. Nur so kann man sich selbst auch wieder besser helfen, ohne vorwiegend nur auf Fremdhilfe angewiesen sein zu müssen. Man könnte für sich selbst eigene Bewältigungsmöglichkeiten und Vorbeugungsmaßnahmen treffen, um akuten Zuständen / Krisen entgegen zu wirken. Psychose / Schizophrenie und Psychoedukation : Gerade bei dieser psychischen Erkrankung merke ich immer wieder, dass sehr viele Menschen ein komplett falsches Bild davon haben und bestimmten vorgeurteillten Meinungen unterlegen sind. Diese Vorurteile entsprechen oft nicht den Tatsachen und sind meiner Meinung nach aus der Unwissenheit und Angst entstanden, welche dem "seltsamen" Verhalten des Menschen während seiner Psychose entgegengebracht wird. Das Verhalten, dass man sich nicht erklären kann da es so anders scheint und sich von der Norm abhebt. Dabei ist genau dieses Verhalten, in sich schlüssig und für den Psychose erfahrenen Menschen selbst oft sehr logisch.   Menschen mit dieser Erkrankung unterliegen also in unserer Gesellschaft, einem gewissem Stigmata und haben es somit auch um so schwerer den Mut zu finden um sich damit zu befassen. Diejenigen, welche es schaffen den Mut aufzubringen, sich mit dieser Erkrankung zu beschäftigen, - mehr darüber erfahren wollen,  - diese können sich als Psychose erfahrene Menschen sehen und mit Hilfe der Psychoedukation zum Experten werden. Dies geschieht indem Sie ihre Erfahrungen mit der Theorie verbinden. Sobald Sie dann für sich wissen, was genau bei Ihnen als psychotisches Erleben, von anderen, wahrgenommen wird, - können Sie sich damit auseinandersetzen und es möglicherweise kontrollieren lernen. Es hilft auch, besser damit umgehen zu können, Vorbeugende Maßnahmen zu treffen, Bewältigungsmöglichkeiten zu erarbeiten, andere Menschen um sich herum ebenfalls aufklären zu können und somit zu einer besseren Lebensqualität gelangen.   "Wir sehen, was wir glauben, nicht umgekehrt.  Und um das zu verändern, was wir sehen,  müssen wir manchmal das verändern,  was wir glauben"  (von Jeremy Narby)
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