Startseite Therapie Transparenz "Ein klarer Blick - Für mehr Verständnis"  Heilpraktische Psychotherapie , - Was ist das eigentlich? Viele Menschen, welche sich entschließen “Heilpraktiker für Psychotherapie” zu lernen, haben auch schon vorher bereits jahrelang Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen und auch mit psychischen Erkrankungen gesammelt . Es sind oft Berufsgruppen aus dem Sozialen Bereich, wie z.B Sozialarbeiter, Kunsttherapeuten, Krankenpfleger, Pädagogen oder so wie ich, Heilerziehungspfleger, welche sich weiterentwickeln wollen und außerhalb von Institutionen mit festen Rahmenbedingungen mehr bewirken wollen und vor allem auch intensiver und individueller mit dem Klienten zu arbeiten beabsichtigen. Oft wird die heilpraktische Psychotherapie (auch freie Psychotherapie genannt) mit der psychologischen Psychotherapie verglichen und es entsteht eine Art "Vergleichsdenken". Doch genau das sollte vermieden werden, - denn es ist keine Frage von "entweder oder" . Es ist mehr eine "sowohl als auch" Betrachtung notwendig um das ganze zu Verstehen. Die heilpraktische Psychotherapie ist mit der psychologischen Psychotherapie nicht wirklich vergleichbar und steht mit dieser auch nicht in Konkurrenz. Denn es bedient sich anderer Therapieformen / Therapiemethoden wie z.B Klientenzentrierte Gesprächstherapie,- Hypnotherapie, - Energetik, - systemische Aufstellungsarbeit und Familientherapie, - Tanz und Bewegungstherapie sowie weitere Formen / Methoden. In der psychologischen Psychotherapie wird mit den Grundtherapieformen gearbeitet : Die Psychoanalyse,- Tiefenpsychologie und die Verhaltenstherapie. Aus diesen Formen sind dann nach und nach alle weiteren Therapiemethoden, welche auch vom Heilpraktiker für Psychotherapie ausgeübt werden können, entstanden. Man könnte sagen, dass sich der Heilpraktiker für Psychotherapie einzelne Therapiemethoden aneignet, welche aus dem Ursprung der Grundtherapieformen stammen. (z.B. stammt die Hypnotherapie aus den Wurzeln der Psychoanalyse) Des weiteren, arbeiten Heilpraktiker für Psychotherapie im großen und ganzem weniger Aufdeckend und mehr stabilisierend / stützend.  Anwendung findet es z.B. bei Stressbewältigung,- Raucherentwöhnung, Selbstbewusstseinsstärkung,- Bewältigung schwieriger Lebensereignisse,- kennen lernen der verschiedenen Entspannungstechniken,- zur Burnout Prävention und noch vieles mehr. Auch bei der Überbrückung von Wartezeiten oder als Ergänzung zur psychologischen Psychotherapie kann es sehr gut genutzt werden. Heilpraktische Psychotherapie , - und was Sie erwartet / was auf Sie zukommt? Hier hat jeder Heilpraktiker für Psychotherapie seine eigenen Vorgehensweisen, - je nach dem mit welchen Methoden dieser arbeitet. Daher schildere ich jetzt vorwiegend den Ablauf/Verlauf, von dem was sie bei mir, in der Praxis Therapietransparenz erwarten würde. Am Anfang kenne ich Sie nicht. Ich kenne nicht die Situation, in der Sie leben und arbeiten, ich kenne nicht Ihre Familienangehörigen und Lebenspartner, nicht Ihren Erfahrungshintergrund, nicht Ihre Ihnen wichtigen Werte und nicht Ihre Ziele. Sie werden darin immer der Experte sein und bleiben. Ich habe allerdings gelernt, die Welt mit den Augen eines anderen zu sehen, mich in unterschiedlichste Probleme einzufühlen und sie zu verstehen. Darüber hinaus bin ich darin geschult zu berücksichtigen, wie Lebenspartner, Verwandte und Freunde mit den Problemen meiner Klienten umgehen und bin dadurch in der Lage mehrer Perspektiven einzunehmen und diese auch meinen Klienten näher zu bringen. Ich bekomme häufig die Rückmeldung: „Ja so habe ich das noch gar nicht gesehen.... Das ist ja völlig neu für mich.“ Durch neue Perspektiven können Sie neue Möglichkeiten und Wege entdecken, die Ihnen bisher nicht zugänglich waren. Zu Beginn werde ich also vor allem sehr neugierig sein und viele Fragen stellen um Sie und Ihre Lebenssituation kennen lernen und verstehen zu können. Des weiteren interessieren mich zu Beginn, Ihre Ziele sehr genau. Ich will mir ein genaues Bild von Ihren Zielen für unsere gemeinsame Arbeit machen können. Ich werde Sie also sehr ausführlich und detailliert danach fragen: Wenn Sie also am Ende unserer Arbeit sagen würden: Danke, ich bin jetzt genau da, wo ich hin wollte.´”Wo Sind Sie dann? Wie sind Sie dann? Wie sind dann Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen? Ihre Arbeit, Ihre Freizeit?“ Doch nicht nur ich lerne Sie zu Beginn kennen, - auch Sie werden sich gleich zu Beginn einen Eindruck von mir und meiner Herangehensweise machen können. Mir ist wichtig, das die Zwischenmenschliche Chemie für uns beide stimmt und werde daher auch hier direkt drauf eingehen. Sie werden für sich merken ob die Atmosphäre passend für sie ist und ob sie sich hier “öffnen” und “Vertrauen” finden können. Ich werde sehen in welche Richtung es sich bewegen sollte um Ihnen bestmöglich bei ihrer Zielerreichung zu helfen. Es gibt viele Wege zum erreichen von Zielen  -  „Therapie“ kann einer davon sein. Vielleicht könnte aber angesichts all dessen, was bei Ihnen im Leben gut läuft, in Ihrer derzeit schwierigen Situation eher eine lösungsorientierte Beratung sinnvoll sein. In manchen Fällen ist es vielleicht auch sinnvoller einer anderen (nicht von mir angebotenen) Therapiemethode nachzugehen, - auch dafür habe ich einen guten Blick und werde Ihnen dann direkte Rückmeldung und Informationen zu anderen Therapiemethoden geben können. Im Verlauf der Therapie, bin ich auf eine Kurzzeittherapie ausgerichtet. Das heißt, ich werde alles dazu zu tun, dass Sie Ihr Ziel so schnell und mit so wenigen Sitzungen wie möglich erreichen. Grundlegende Veränderungsprozesse können sich aber manchmal auch über Jahre hinziehen. Wenn man dabei Förderung, Unterstützung und Begleitung haben will, so sind nicht unbedingt wöchentliche Terminabstände nötig. In meiner Praxis haben sich Abstände von 1 – 2 Wochen zwischen den Terminen am besten bewährt. Ich gehe sehr weitgehend auf Ihre Bedürfnisse bzgl. Termine ein und lasse mir von Ihnen bei jeder Sitzung neu vorgeben, in welchem Abstand wir den nächsten Termin machen sollten. Bewährt hat sich auch, zu Beginn eine Anzahl von Sitzungen festzulegen, in der man das Problem so weit gelöst hat, dass man wieder alleine damit klarkommen kann und will. Eine solche Vorgabe führt zu einer noch größeren Konzentration auf das Wesentliche. Und Sie haben immer die Freiheit, mehr oder weniger Sitzungen zu machen als ursprünglich geplant.   
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