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Depression Warum Psychoedukation helfen kann ? Psychische Erkrankungen werden oft verleugnet , - man will es einfach nicht wahr haben und sieht das vielleicht auch selber überhaupt nicht so wie es einem vorgelegt wird. Doch was weis man denn wirklich von dieser Erkrankung wenn man sich damit nicht auseinander setzen möchte ? In unserer Gesellschaft wird heutzutage das Wort "Integration" und “Inklusion" ganz groß geschrieben. Doch von psychischen Erkrankungen will dennoch kaum einer etwas wissen, beziehungsweise etwas damit zu tun haben. Ich werde oft gefragt, - warum sollte man sich den damit beschäftigen ? Ich frage mich daraufhin nur , - warum denn nicht ? Wenn Sie eine körperliche Erkrankung haben (z.B Grippe, -Herzinfarktrisiko, Diabetes) , dann informieren Sie sich doch auch darüber. Sie informieren sich womit Sie es hier genau zu tun haben und wie Sie akute Zustände vermeiden können (z.B. vermeiden vom diabetischem Koma, - oder Maßnahmen ergreifen um das Herzinfarktrisiko zu senken).   Auch bei psychischen Erkrankungen kann es genauso hilfreich sein, sich darüber zu informieren und sich damit auseinander zu setzen. Nur so kann man sich selbst auch wieder besser helfen ohne vorwiegend nur auf Fremdhilfe angewiesen sein zu müssen. Man könnte für sich selbst eigene Bewältigungsmöglichkeiten und Vorbeugungsmaßnahmen treffen um akuten Zuständen / Krisen entgegen zu wirken. Depression und Psychoedukation :       Im Gegensatz zur Schizophrenie  ist die Depression für viele Menschen  ein Begriff mit dem sie etwas anfangen können. Es ist nicht so ganz fremd, da jeder von uns weiß  wie sich Traurigkeit und Verzweiflung anfühlt.  Und dennoch unterliegt auch diese psychische Erkrankung  bestimmten Vorurteilen wie z.B. "das sei Faulheit" ;  "man müsse nur wollen". Die Betroffenen selbst fühlen sich Mutlos, Hoffnungslos, Niedergeschlagen, Kraftlos / Erschöpft und sehen oft keinen Sinn mehr. Die Gedanken kreisen in negativer und pessimistischer Weise um die eigene Person, die Mitmenschen, die Vergangenheit und die Zukunft. Durch die bestehenden Vorurteile werden die, auch so schon vorhandenen Schuldgefühle verstärkt. Die betroffene Person quält sich vermehrt mit Selbstvorwürfen und betrachtet die Erkrankung als persönliches Versagen. Die Angehörigen fühlen sich oft hilflos gegenüber der Depression und entwickeln dann sogar auch selbst, Schuldgefühle oder Ärger über den Betroffenen. Durch das abnehmen einer Vielzahl an alltäglichen Aufgaben, kann es auch zu  Überlastung und Erschöpfung führen.   Die Psychoedukation versuch genau hier anzusetzen und den Blickwinkel von den Vorurteilen wieder zurück auf die Erkrankung zu lenken, indem Sie umfassend über die Erkrankung informiert werden. Es kann helfen zu Verstehen warum Menschen in einer Depression den alltäglichen Aufgaben nicht mehr gewachsen sind und selbst das Aufstehen am Morgen als eine große Herausforderung empfunden wird. Die Psychoedukation bietet auch hier Austauschmöglichkeit zwischen Betroffenen und auch Angehörigen. Lösungsmöglichkeiten und Bewältigungsstrategien können entwickelt werden um mit der schwierigen Situation besser umgehen zu können.
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